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News des Tages

Langschläfer leben gesünder


Ein ungestörter und ausreichend langer Schlaf tut Körper und Geist gut.

Täglich mehr als 7 Stunden Schlaf mit wenigen Unterbrechungen senken das Risiko für Arterienverkalkung (Arteriosklerose). Kardiologen raten zu ungestörter und ausreichend langer Nachtruhe. Zu kurzer oder unterbrochener Schlaf verstopft Arterien Spanische Kardiologen untersuchten eine Woche lang das Schlafverhalten von fast 4000 gesunden Probanden mit einem Durchschnittsalter von 46 Jahren. Mit Hilfe von dreidimensionalen Ultraschalluntersuchungen bestimmten die Wissenschaftler arteriosklerotische Veränderungen in den Bein- und Halsarterien. Weniger Arteriosklerose mit 7 Stunden Schlaf Studienteilnehmer mit kurzer Schlafdauer litten signifikant häufiger an Arteriosklerose als Probanden mit 7 bis 8 Stunden täglich. Die Teilnehmer aus der Gruppe mit den meisten Schlafunterbrechungen wiesen häufiger Gefäßabschnitte mit Arterienverkalkung auf als die Teilnehmer mit den wenigsten Unterbrechungen in der Nacht. „Zu wenig Schlaf und Unruhe während der Nacht sollten als Risikofaktoren für das Verstopfen oder Verengen von Arterien gesehen werden“, fordert der Mediziner Fernando Dominguez Rodriguez vom Spanischen Institut für kardiovaskuläre Forschung in Madrid. Der Studienautor ergänzt die Studienergebnisse: „Menschen mit kurzem oder unterbrochenem Schlaf hatten auch weit häufiger ein metabolisches Syndrom, also eine Kombination von Diabetes, hohem Blutdruck und Übergewicht.“ Er betont, dass ein guter Nachtschlaf anzustreben sei, zum Beispiel durch körperliche Aktivitäten und das Vermeiden von Kaffee und fettem Essen vor dem Schlafengehen. Quelle: Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e. V.

Simone Lang


News des Tages

Verweildauer in Nase entscheidend


Beim Eingeben der Nasenlösung den Kopf nach hinten neigen.

Schnupfen ist meist harmlos, im Alltag aber trotzdem ein lästiger Begleiter. Nasensprays helfen dabei, die Atmung zu erleichtern. Um eine maximale Wirkung zu erreichen, ist es wichtig, dass bei der Anwendung ein paar einfache Regeln eingehalten werden. Sprühlösungen verteilen sich leichter Ob Sprühlösung oder Nasentropfen – vor der Anwendung empfiehlt es sich, sanft zu schnäuzen. So werden Sekrete aus der Nase entfernt und die Arzneimittel gelangen direkt auf die Schleimhäute. Wichtig ist zudem, dass möglichst viele Bereiche der Nase mit der Lösung benetzt werden. Dazu sollte man den Applikator zunächst circa einen halben Zentimeter in die Nase einführen, aber die Schleimhäute dabei nicht berühren. Pumpsprays mit Sprühlösungen: 

  • Beim Abdrücken den Kopf leicht nach hinten neigen
  • Das Fläschen in einem 45 Grad-Winkel zum Boden halten
  • Falls die Fläschen eine Dosierpumpe haben, den Mechanimus unbedingt vor der ersten Anwendung einmal außerhalb des Körpers betätigen – nur so ist das Medikament vom ersten Pumpstoß an richtig dosiert.
Nasentropfen: 
  • Kopf weit nach hinten neigen
  • Für 1 bis 2 Minuten in dieser Position bleiben
  • Kopfdrehen nach links und rechts verteilt die Flüssigkeit besonders gut
  • Vermeiden, dass das Arzneimittel sofort in den Rachen abfließt.
Auf Hygiene achten Damit Nasenkeime nicht verbreitet werden, sollten die Applikatoren generell nur von einer Person genutzt werden. Eine weitere Gefahr ist die eigene Reinfektion über verkeimte Fläschenaufsätze. Die Verschmutzung mit den Nasenkeimen lässt sich minimieren, indem Tropfpipetten immer zusammengedrückt aus der Nase gezogen werden. Eine anschließende Reinigung mit heißem Wasser ist optimal, ein Abwischen mit einem Tuch unbedingt erforderlich. Auch das Aufsetzen der Schutzkappe zwischen den Anwendungen schützt vor Verkeimung. Behandlung auf eine Woche beschränken Wichtig ist, dass die Nasentropfen nicht länger als eine Woche benutzt werden. Die darin enthaltenen Arzneistoffe wirken nämlich deswegen abschwellend, weil sie die Nasengefäße verengen. Länger verwendet führt die Minderdurchblutung zu einer trockenen Nase. Die Nase reagiert darauf längerfristig mit einer gesteigerten Durchblutung – mit der Folge, dass die Nasenschleimhäute anschwellen, obwohl der Schnupfen längst überstanden ist. Quelle: PTA heute, Ausgabe 21, November 2018

Sara Steer


News des Tages

Gefahr für Mutter und Kind verringern


Die Risiken für Mutter und Kind sind am geringsten, wenn eine Pause von mindestens eineinhalb Jahren zwischen den Schwangerschaften liegt.

Zu nah aufeinanderfolgende Schwangerschaften bergen Risiken für Mütter und Kinder. Bei älteren Schwangeren betreffen die Komplikationen die Mütter, jüngere Schwangere erleiden häufiger Fehlgeburten, wie kanadische Forscher herausfanden. Auswertung von 148.000 Schwangerschaften Ein kanadisches Forscherteam der British Columbia Universität in Vancouver untersuchte, ob das mütterliche Lebensalter eine Rolle bei Komplikationen bei Mutter oder Kind spielt. Dabei verglichen die Wissenschaftler Schwangerschaften mit engem Abstand (bis 6 Monate) und solche mit längerer Pause (über 18 Monate). Die Wissenschaftler werteten die Daten von 123.000 Frauen aus der kanadischen Provinz British Columbia mit insgesamt über 148.000 Schwangerschaften in einer retrospektiven Studie aus. Frauen über 35 Jahren, die innerhalb von einem halben Jahr wieder schwanger wurden, waren zu 1,2 Prozent schwerwiegende Eingriffe wie Bluttransfusionen oder künstliche Beatmung notwendig. In Einzelfällen verstarben die Mütter sogar vor, während oder kurz nach der Geburt. Das statistische Risiko sank auf 0,5 Prozent, wenn zwischen den beiden Schwangerschaften mindestens eine Pause von 18 Monaten lag. Bei jüngeren Frauen im Alter zwischen 20 und 34 Jahren bestand ein höheres Risiko für eine Fehlgeburt bei einer Schwangerschaftspause von unter 6 Monaten, verglichen mit älteren Schwangeren. Ältere Mütter besonders betroffen Die Hauptautorin der Studie Laura Schummers ordnet die Ergebnisse ein: „Besonders wichtig sind die Erkenntnisse für ältere Frauen, weil sie eher zu Schwangerschaften mit kurzen Pausen tendieren und das oft bewusst.“ Schummers und Kollegen empfehlen in der Studie ein optimales Intervall zwischen den Schwangerschaften von etwa 18 Monaten mit einem Spielraum zwischen 1 und 2 Jahren. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfahl 2005 ebenfalls, nach einer Schwangerschaft 24 Monate zu warten. Quelle: Ärztezeitung

Simone Lang


News des Tages

Mehr Schlaganfälle und Herzerkrankungen


Dauerhaft ist der Verzicht auf Kohlenhydrate nicht gesund.

Als Diät-Trend ist der weitgehende Verzicht auf Kohlenhydrate (Low Carb-Ernährung) schon seit Jahren in aller Munde. Jetzt zeigt eine aktuelle Studie: Eine sehr kohlenhydratarme Ernährung senkt die Lebenserwartung. Mehr Schlaganfälle und Herzerkrankungen In einer amerikanischen Studie zu Gesundheit und Ernährung wurden in einem Zeitraum von über 6 Jahren die Essgewohnheiten von fast 25.000 Teilnehmern dokumentiert und ausgewertet. Dabei stellte sich heraus, dass Low Carb als langfristige Ernährungsstrategie gefährlich ist und die Gesamtsterblichkeit um bis zu 32 Prozent erhöht. Das Risiko, in Folge einer Herzerkrankung zu sterben, stieg dabei um 51 Prozent. Auch die Gefahr für einen Schlaganfall oder Krebs mit Todesfolge war deutlich höher als bei der Gruppe, die viel Kohlenhydrate konsumierte. „Eventuell spielt die niedrigere Einnahme von Ballaststoffen und Früchten, der erhöhte Konsum von tierischen Proteinen, Cholesterin und gesättigten Fetten bei diesen Diäten eine Rolle“, interpretiert Prof. Meciej Banach die Ergebnisse der Studie. Besonders betroffen sind Normalgewichtige Die kohlenhydratarme Diät mache laut Banach nur Sinn, wenn man sie kurzfristig einsetzt, um Gewicht zu verlieren. In diesem Fall ist es möglich, über die kohlenhydratarme Diät den Blutdruck zu senken oder den Blutzuckerspiegel besser zu kontrollieren. Besonders schädlich ist Low Carb hingegen für über 50-Jährige, die nicht übergewichtig sind. Hier zeigte sich der negative Effekt des Kohlenhydrat-Verzichts am deutlichsten. Quelle: Internisten im Netz

Sara Steer


News des Tages

Duft des Partners schützt vor Stress


Ein vertrauter Geruch festigt Beziehungen und kann Stress abbauen.

Frauen in stabilen Paarbeziehungen halten belastende Situationen besser aus, wenn sie ihren Partner riechen können. Der vertraute Geruch verringerte in einer schwedischen Untersuchung messbar die Stressreaktion des Körpers. Frauen machen Stresstest Das Forscherteam um Anna Blomkvist von der Universität Stockholm stellte sich die Frage, ob der vertraute Geruch des Partners eine stressabbauende Wirkung hat und inwiefern die Stabilität der Liebesbeziehung eine Rolle spielt. An der Studie nahmen 34 heterosexuelle Frauen mit einem Durchschnittsalter von 23 Jahren teil, die sich seit mindestens vier Monaten in einer Liebesbeziehung befanden. Die Untersucher lösten bei den Testpersonen Stress über leichte Elektroschocks aus, die diese als unangenehm, aber nicht schmerzhaft empfanden. Der an der Hand gemessene Hautwiderstand gab Auskunft über die Stärke der körperlichen Stressreaktion. Den Probandinnen standen 4 Geruchsquellen zur Verfügung: jeweils ein Baumwollhemd, das sie selbst beziehungsweise ihr Partner 3 Nächte getragen hatten, ein frisch gewaschenes sowie ein mit Rosenduft imprägniertes Hemd. Über einen standardisierten Fragebogen ermittelten die Psychologen, wie stabil die Frauen ihre Partnerschaft auf einer Skala zwischen 1 und 7 einschätzten. Rosenduft unterliegt getragenem Unterhemd Jede Frau atmete den Geruch der unterschiedlichen Hemden für 5 Minuten ein, während sie 5 leichte Elektroschocks erhielt. Subjektiv empfanden alle Teilnehmerinnen die Reizungen als am wenigsten unangenehm, wenn sie den Geruch ihres Partners einatmeten. Auch die Messung des Hautwiderstands zeigte in diesen Fällen die geringsten Stresswerte – allerdings nur, wenn sich die Frauen in ihrer Beziehung sicher fühlten. Im gegenteiligen Fall verursachte der Partnergeruch sogar höhere Stresswerte als alle anderen Duftnoten. Am Partner schnuppern baut Stress ab „Regelmäßiges Schnuppern an seinen Bezugspersonen könnte möglicherweise gesundheitsfördernd sein und [–] Stressreaktionen entgegenwirken“, fassen die Studienautoren ihre Ergebnisse zusammen. Ihrer Meinung nach spielt der lange unterschätzte Geruchssinn sowohl bei Kleinkindern als auch bei Erwachsenen eine wichtige Rolle für die Entwicklung und Festigung sozialer Bindungen. Quelle: Wissenschaft aktuell

Simone Lang


News des Tages

Mit Fußübungen Computerspiel steuern


Für Patienten, die in ihren Bewegungen eingeschränkt sind, bietet ein Computerspiel die Möglichkeit, gezielte Fußübungen durchzuführen.

Forscher aus Kaiserslautern entwickelten das Computerspiel jumpBALL, das mit Bewegungen der Füße und Beine gesteuert wird. Das Spiel motiviert Patienten zu gezielten Fußübungen und beugt einer Thrombose vor. Diamanten im Spiel sammeln – aber mit den Füßen Verstopft ein Gerinnsel ein Blutgefäß, sprechen Mediziner von einer Thrombose. Diese sind nach Herzinfarkt und Schlaganfall die dritthäufigste Herz-Kreislauf-Erkrankung. Betroffen sind besonders ältere Menschen und Patienten, die größere Operationen hinter sich haben oder wegen einer Erkrankung ans Bett gefesselt sind. Bestimmte Übungen beugen einer Thrombose vor, zum Beispiel die Fußwippe oder Muskelpumpe. „Dabei wird die Fußspitze zunächst weit nach vorne gestreckt und danach soweit wie möglich an den Körper herangezogen“, erklärt der Informatiker Daniel Steffen von der Technischen Universität Kaiserslautern. Die Fußwippe soll möglichst oft und regelmäßig wiederholt werden. „Das ist sehr monoton und ermüdend, die Patienten sind meist wenig motiviert“, berichtet Steffen. „Aus Studien wissen wir, dass rund 65 Prozent der Patienten solche Übungen nicht oder nur teilweise durchführen.“ Ein Spiel hilft nun dabei, Patienten für die wichtigen Bewegungsübungen zu begeistern. Ein Team aus Informatikern, Psychologen und Medizinern entwickelte das Computerspiel jumpBALL, bei dem Bewegungen der Füße einen Wasserball über Baumstämme steuern. Auf den Hindernissen sammelt der Spieler Punkte in Form von Münzen, Diamanten oder Sternen. Landet der Ball auf einem Monster, verliert der Spieler die Punkte. Der Spieler steuert den Ball mit den Füßen, „dabei führt er gleichzeitig die Muskelvenenpumpe durch“, erläutert Steffen. Wenig Technik für viel Spaß Für das Spiel sind außer einem Smartphone oder Tablet zwei drahtlose Sensoren notwendig, die mittels Klettbändern die Bewegungen der Füße erfassen. In Studien überprüfte das Team um Steffen, wie gut das Spiel die Motivation förderte und wie anwenderfreundlich es auch für Ältere war. „Wir haben festgestellt, dass die älteren Probanden sehr gut mit jumpBALL zurechtgekommen sind und sogar mehr Spaß hatten als jüngere Studien-Teilnehmer“, fasst der Informatiker zusammen. Das Spiel eignet sich besonders für ältere Menschen zur Vorbeugung einer Thrombose und als Bewegungstherapie während einer Rehabilitation. Quelle: Technische Universität Kaiserslautern

Simone Lang


News des Tages

Widerspruch lohnt sich


Es lohnt sich, Widerspruch einzulegen, falls eine beantragte Mutter-Kind-Kur abgelehnt wird. Zwei von drei Bescheiden fallen dann positiv aus.

Viele Mütter und Väter empfinden den ständigen Zeitdruck als belastend und beantragen eine Kur. Jede 9. Kur lehnten die Krankenkassen im vergangenen Jahr zuerst ab. Mit einem Widerspruch sind Eltern oft erfolgreich. Widerspruch gegen abgelehnte Kur: zwei Drittel der Fälle erfolgreich Nach wie vor erfreuen sich Kurmaßnahmen bei Eltern großer Beliebtheit. Im vergangenen Jahr nahmen 48.000 Mütter und 1.600 Väter mit oder ohne begleitende Kinder an einer Kur des Müttergenesungswerks (MGW) teil. Von den Krankenkassen wurden 2017 etwa 11 Prozent der Kuranträge abgelehnt. Laut dem aktuellen Bericht des MGW ist ein Widerspruch oft von Erfolg gekrönt: In zwei Dritteln aller abgelehnten Fälle entschieden die Krankenkassen laut MGW letztendlich zugunsten der Antragsteller. Kurantrag wegen Erschöpfungs- und Angstzuständen Eltern leiden dem Report nach vor allem unter Zeitdruck sowie beruflichen Belastungen und hatten Probleme, Kinder und Beruf miteinander zu vereinbaren. Jede 4. Frau gab außerdem an, zu wenig Anerkennung für ihre Arbeit zu erfahren. Über 80 Prozent der befragten Mütter waren erwerbstätig und teilweise zusätzlich mit der Pflege von Angehörigen betraut. Bei fast allen Müttern und Vätern diagnostizierten die Ärzte psychische Beschwerden wie Erschöpfungs- und Angstzustände, Schlafstörungen, depressive Episoden oder akute Belastungsreaktionen. Bei jedem Zweiten spielten Rückenschmerzen und Bandscheibenschäden beim Aufenthalt in den Kurkliniken eine wichtige Rolle. Quelle: Ärzteblatt Weitere Informationen zu Mutter- beziehungsweise Vater-Kind-Kuren im Datenreport 2018 des Müttergenesungswerks.

Simone Lang

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