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News des Tages

Erschreckende Folgen


Dicke Luft ist auf vielerlei Art gefährlich.

Die Nutzung fossiler Brennstoffe produziert nicht nur klimafeindliches CO2, sie verpestet auch weltweit die Luft mit Schadstoffen und Partikeln. Mit tödlichen Folgen: Aufgrund von Luftverschmutzung sterben jährlich Millionen von Menschen vorzeitig. 4,5 Millionen Tote durch Feinstaub & Co. Greenpeace Südostasien und das Centre for Research on Energy and Clean Air haben es auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse und Daten genau ausgerechnet: Durch Schadstoffe wie Feinstaub, Ozon und Stickstoffdioxid, die beim Verbrennen fossiler Stoffe wie Kohle, Öl und Gas entstehen, kommt es weltweit zu 4,5 Millionen vorzeitiger Todesfälle. China und Indien sind mit rund 1,8 bzw. 1 Million Menschen betroffen. Für die Europäische Union gehen die Experten von etwa 400 000 Toten jährlich aus, für die USA von 230 000. In Europa steht Deutschland mit etwa 80 000 Luftverschmutzungs-Toten deutlich schlechter da als Frankreich oder Großbritannien, bei denen die Experten von jeweils etwa 40 000 Toten ausgehen. Lungenkrebs und Schlaganfall Luftverschmutzung führt vor allem zu Erkrankung der Lunge, der Atemwege und der Gefäße. Als konkrete Todesursachen für das vorzeitige Versterben nennen die Forscher Lungenkrebs, Herzerkrankungen, Schlaganfälle sowie Asthma und andere Atemwegserkrankungen. Durch den vorzeitigen Tod an diesen Erkrankungen gehen dem jeweiligen Betroffenen etwa 19 Lebensjahre verloren, berechnen die Experten. 8 Milliarden Dollar Kosten am Tag Doch nicht nur die dramatischen Folgen für den Einzelnen sind relevant: Die durch die Luftverschmutzung verursachten gesundheitlichen Folgen kosten weltweit 8 Milliarden Dollar pro Tag und betragen damit ungefähr 3,3% der Weltwirtschaftsleistung. Aufs Jahr summiert sich das auf etwa 2,9 Billionen Dollar, für Deutschland allein wurden etwa 140 Milliarden Dollar Kosten pro Jahr berechnet. Quelle: Ärzteblatt, CREA- Report

Dr. med. Sonja Kempinski


News des Tages

Von Risswunde bis Kieferbruch


Die meisten E-Scooter-Unfälle passieren ohne Fremdeinwirkung.

Seit Juni 2019 rollen E-Scooter durch deutsche Großstädte. Kritiker befürchteten eine Welle von Unfällen durch die Teilnahme der elektrischen Tretroller am Straßenverkehr. Wie und mit welchen Folgen sich E-Scooter-Piloten verletzen, haben jetzt Berliner Ärzte analysiert. 24 verletzte E-Scooter-Fahrer Im Berliner Stadtzentrum sind inzwischen mehr als 3000 elektrische Tretroller unterwegs. Obwohl man mit ihnen bis zu 20 km/h schnell fahren darf, besteht keine Helmpflicht. Wie sicher die Roller-Fahrer unterwegs sind, zeigt eine aktuelle Verletzungsbilanz aus der Notaufnahme der Berliner Charité. Seit Juli 2019 landeten dort 13 Männer und 11 Frauen aufgrund eines E-Scooter-Unfalls , berichtet Martin Möckel, Leiter der Notfall- und Akutmedizin. Ihr Alter lag zwischen 12 und 62 Jahren, 4 Patienten waren unter 18, 14 unter 30 Jahren. Bei mehr als der Hälfte der E-Scooter-Opfer handelte es sich um Touristen, 10 kamen aus Berlin. Einen Führerschein hatte weniger als die Hälfte, und zwei Drittel von ihnen waren vorher noch nie mit einem elektrischen Tretroller gefahren. Von Kopfschürfwunde bis Kieferbruch Kopfverletzungen waren bei den Verunfallten am häufigsten: 54% wiesen meist leichte Prellungen und Schürfwunden am Kopf auf. 17% der Verletzten mussten aufgrund eines Schädel-Hirn-Traumas 1. Grades zur Überwachung stationär aufgenommen werden. Weichteilverletzungen von Armen und Beinen traten bei jedem Vierten auf, insgesamt 10 Risse mussten die Ärzte sogar nähen. Auch 5 Frakturen verzeichnet die Bilanz: Ein Patient hatte sich den kleinen Finger, zwei den Unterarm, einer das Schlüsselbein und ein weiterer den Unterkiefer gebrochen. Die meisten fallen ohne Fremdeinwirkung In 75% der Fälle war die Unfallursache ein Sturz vom E-Scooter – und zwar ganz ohne Fremdeinwirkung. 25% der Patienten verletzten sich beim Antreten des E-Scooters. Bei 4 E-Scooter-Piloten war offenbar Alkohol im Spiel – sie waren bei der Untersuchung in der Notaufnahme alkoholisiert. Damit ist das Tretroller-Fahren im Großstadtverkehr mindestens so gefährlich wie Radfahren, folgert Möckelt. Um das Risiko zu minimieren, plädiert er für das Tragen von Helmen, das Installieren von Blinkern und nicht zuletzt für ein größeres Gefahrenbewusstsein der E-Scooter-Fahrer. Quelle: Ärzteblatt

Dr. med. Sonja Kempinski


News des Tages

Schwere Unfälle vermeidbar


Zu welchem Zeitpunkt ein Kind bereit ist, sich im Laufen fortzubewegen, ist ganz unterschiedlich. Mit ein wenig Hilfe sind die ersten Schritte schnell gemacht.

Kinder- und Jugendärzte warnen seit Jahren davor, Babys in so genannte Lauflernhilfen zu setzen. Was von Eltern gut gemeint ist, kann ernste Folgen haben: Schätzungen zufolge passieren jährlich 6000 Unfälle durch Lauflernhilfen in Deutschland. Experten drängen auf Verbot der Lauflernhilfen „Bereits 2009 forderte der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) ein Verbot von Lauflernhilfen bzw. Gehfrei-Geräten. [–] Doch manche Eltern unterschätzen immer noch das Sicherheitsrisiko dieser Geräte“, warnt Hermann Josef Kahl, Kinder- und Jugendarzt sowie Bundespressesprecher des BVKJ. Die so genannten Lauflernhilfen bestehen aus einem fest eingebauten Sitz auf Rollen und sind für Kinder gedacht, die noch nicht laufen können. Je nach Untergrund bewegen sich die Kleinkinder in diesen Gestellen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 10 Stundenkilometern fort. Kahl erklärt: „Die meisten Verletzungen treten auf, wenn ein Baby in einem Babywalker die Treppe hinunterfällt.“ Stürze mit Lauflernhilfen sind deswegen besonders gefährlich, weil Babys meist mit dem Kopf voran umfallen und sich nicht aus dem Gestell befreien können. Auch ein Zusammenstoß mit Möbeln, herumliegende Spielsachen oder Unebenheiten des Bodens lassen die Babywalker leicht umkippen. Gut gemeint, aber riskant Eltern glauben, dass eine Lauflernhilfe die motorischen Fähigkeiten ihrer Kinder fördert, aber Untersuchungen zufolge wird die Entwicklung eher verzögert. Kahl mahnt, dass vor allem Kopfverletzungen wie Schädelfrakturen und Gehirnerschütterungen sowie Verbrennungen und Vergiftungen zu den Folgen von Unfällen mit Lauflernhilfen gehören. „Da die Kinder schneller sind, höher sitzen und so eine größere Reichweite erlangen, ermöglicht die Lauflernhilfe Kindern auch Zugang zu gefährlichen Dingen [–] wie ein heißes Getränk oder giftige Haushaltssubstanzen. Wir hoffen, dass die Eltern unsere Warnungen ernst nehmen, um weitere Unfälle zu verhindern.“ Quelle: Kinderärzte im Netz

Simone Lang


News des Tages

So wird?s der Haut nicht zu bunt


Bei Faschingsschminke und Kostümen sollte man auf verträgliche Produkte achten.

Fasching ohne Schminke? Für viele Jecken undenkbar. Erst die Bemalung macht das Kostüm komplett. Doch welche Schminke ist auch bei empfindlicher Haut verträglich? Erst testen – dann schminken Beim Kauf der Karnevalsschminke sollten besonders Allergiker auf die Inhaltsstoffe achten. Auch Eltern prüfen vorher besser, was sie ihren Kindern auf die Wangen pinseln. Die häufigsten Auslöser für Allergien oder Hautirritationen sind Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe. Wer sicher gehen möchte, sollte die Angaben der Inhaltsstoffe prüfen und nicht ausreichend gekennzeichnete Produkte zurück ins Regal stellen. Die Verträglichkeit kann man auch zu Hause testen: Einfach etwas Schminke an zwei aufeinanderfolgenden Tagen auf die Armbeuge auftragen. Reagiert die Haut mit einer Reizung oder Rötung, ist es besser, auf andere Farben zurückzugreifen. Vorsicht auch bei alten Produkten: Schminke, die krümelt oder ranzig riecht, gehört nicht mehr auf die Haut. Wasserlösliche Farben oder fetthaltige Stifte? Der Vorteil von wasserlöslicher Farbe: Sie ist atmungsaktiver, hält länger und eignet sich somit auch gut für Kinder, die sich mit den Händen oft ins Gesicht greifen. Sie lässt sich mit Feuchttüchern oder Wasser und einer schonenden Waschlotion entfernen. Fetthaltige Stifte dagegen verwischen leichter auf der Haut. Zum Abschminken kommen fetthaltige Präparate wie Reinigungsmilch oder Körperlotion in Frage. „Auf Hautreinigungstücher aus Mikrofaser sollten Jecken allerdings verzichten, denn sie wirken entfettend und austrocknend“, rät Utta Petzold, Dermatologin bei der Barmer GEK. Weitere Tipps für Hexen und Clowns

  • Vor dem Schminken eincremen
  • Augenlider aussparen, denn diese sind besonders empfindlich
  • Bei Kontaktallergie: Angaben im Allergiepass beachten
  • Gut deckende Farben verwenden, dann reicht eine dünne Farbschicht
  • Nach der Feier sorgfältig abschminken, am besten mit fetthaltigen Hautpflegeprodukten.
Quelle: Barmer

Sandra Göbel


News des Tages

NutriScore als Einkaufshilfe


Bei der Auswahl gesunder Lebensmittel soll in Zukunft der NutriScore helfen.

Verbraucher stehen bei jedem Wocheneinkauf vor der gleichen Frage: Welche Lebensmittel sind gesund und welche Lebensmittel sollten besser nicht im Einkaufswagen landen? Nährwertkennzeichnungen versprechen mehr Transparenz für den Verbraucher. Doch helfen sie tatsächlich? NutriScore am beliebtesten Auch die Bundesregierung hat sich Gedanken gemacht, welche Lebensmittelkennzeichnung für die Verbraucher am hilfreichsten ist und sich nach den Ergebnissen einer Umfrage für den Nutri-Score entschieden. Hier werden Lebensmittel je nach der Kaloriendichte und dem Gehalt gesunder und ungesunder Nährstoffe mit Noten von A – E bewertet. Die Bewertung ist gut sichtbar und mit Ampelfarben zur leichteren Erkennung auf der Verpackung abgedruckt. Ist der Einkauf wirklich gesünder? Ob der neue Score tatsächlich zu einer gesünderen Ernährung beiträgt, verrät ein Blick auf die Nachbarländer. In Frankreich, wo es den Score schon seit 2017 gibt, untersuchten Wissenschaftler nun die Effekte auf das Einkaufsverhalten in einer Studie. Nachdem fast 700 Probanden ihre Einkäufe mit oder ohne Kennzeichnung der Lebensmittel erledigt hatten, analysierten die Forscher die gekauften Lebensmittel. Die Ergebnisse zeigen, dass die Studienteilnehmer mithilfe des Scores gesündere Lebensmittel ausgesucht haben:

  • Mit Kennzeichnung kauften die Probanden mehr Obst und Gemüse, die viele wichtige Mikronährstoffe enthalten.
  • Die gekauften Lebensmittel enthielten weniger Salz, Zucker und gesättigte Fettsäuren, die in großen Mengen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes mellitus Typ 2 fördern können.
  • Der Kaloriengehalt sank um 10%. Wer weniger Kalorien aufnimmt, beugt Übergewicht vor und schützt sich damit vor vielen Krankheiten, wie Diabetes mellitus Typ 2, Bluthochdruck, aber auch Gicht und Gelenkschäden.
Was sagt die Politik? Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft ist von dem System überzeugt und will die Kennzeichnung schon dieses Jahr einführen. Unternehmen können allerdings selbst entscheiden, ob sie die Bewertung auf ihre Lebensmittel abdrucken. Eine verpflichtende Kennzeichnung ist aktuell noch nicht geplant. Quelle: DGE, BMEL, Egnell et al. 2019

Marie Schläfer


News des Tages

Prostata-Operationen


Fragen zu Prostataoperationen klärt man besser direkt mit dem Arzt statt im Internet nach Informationen zu forschen.

Wer Informationen sucht, wird heutzutage im Internet schnell fündig. Auch für Patienten mit bevorstehender Prostataoperation gibt es auf YouTube massenhaft anschauliche Videos. Doch diese sind eher eine Gefahr als eine Hilfe, warnen Urologen. 87% mit Falschinformationen Wie gut ist die fachliche Qualität der vielen YouTube-Videos zum Thema Prostataoperationen? Höchst mangelhaft, warnen Deutsche und Schweizer Urologen nach Prüfung der meistgeklickten Beiträge im Netz. Denn von 159 You-Tube-Videos zu insgesamt 14 verschiedenen Prostata-OP-Verfahren waren nur 21 ohne falsche Informationen. In anderen Worten: 87% der geprüften Videos zeigten Abweichungen von den aktuellen Leitlinien, in 9 Fällen waren diese Abweichung sogar extrem. Besonders schlecht erwiesen sich die Videos zu den Themen Injektionen in die Prostata, Prostatastents (das sind Metallgeflechtröhrchen zum Offenhalten der von der vergrößerten Prostata zusammengedrückte Harnröhre) und Diodentherapie (eine Form der Lasertherapie zur Reduktion von Prostatagewebe). Werblich und Komplikationen verschwiegen Bedenklich war auch, dass die meisten Filme werblich und nur 16 % frei von kommerziellen Interessen waren. Außerdem beschränkte sich die Berichterstattung meist auf ein Verfahren, weniger als 50% der untersuchten Filme erwähnte auch nur am Rande, ob und welche anderen Operationsverfahren im Falle einer vergrößerten Prostata möglich sind. Auch die wichtigen Komplikationen der vorgestellten Methode blieb in den meisten Filmen außen vor. Außen hui, innen pfui Von der technischen Qualität der Videos darf man sich nicht täuschen lassen: Diese war nämlich im Gegensatz zur mangelhaften inhaltlichen Qualität in den allermeisten Fällen sehr hoch. Die Urologen führen daher die Falschinformationen der Filme nicht auf eine fehlende Sachkunde zurück und schließen eine gewollte Beeinflussung der Ratsuchenden durch die jeweiligen Filmemacher nicht aus. Rat lieber beim Arzt suchen Pikanterweise erreichten die schlechtesten Videos die höchsten Klickzahlen, nämlich bis zu 2,4 Millionen, berichten die Urologen. Sie warnen betroffene Patienten eindringlich davor, ihre Informationen im Netz zusammenzusuchen. Besser sei das ausführliche Gespräch mit dem behandelnden Urologen, der zudem häufig auch fachlich hochwertiges Informationsmaterial bereithält. Quelle: Ärztezeitung

Dr. med. Sonja Kempinski


News des Tages

Hygienisch waschen


Waschmaschinen sind ein Paradies für Keime.

Waschmaschinen bieten mit ihrer feuchten Wärme und dem großen Angebot an Bakteriennährstoffen ein Eldorado für Keime aller Art. Doch wo sitzen die Übeltäter am liebsten und wie bringt man sie zum Verschwinden? Um das herauszufinden, haben deutsche Hygieniker 13 Haushaltswaschmaschinen unter die mikrobiologische Lupe genommen. Umweltfreundlich, aber muffig Kochwäsche, Bleiche und Heißmangel machten Keimen in der Wäsche früher schnell den Garaus. In Zeiten niedriger Waschtemperaturen, Wassersparprogrammen und umweltfreundlicher Waschmittel überleben jedoch viele Erreger den Waschvorgang und vermehren sich dann in der Waschmaschine. Häufigste Folge ist ein muffiger Wäschegeruch. Für Menschen mit geschwächtem Immunsystem können Keime aus der Waschmaschine zudem zu einer gesundheitlichen Gefahr werden. Wie und wo sich die Keime besonders gerne ansiedeln, haben jetzt der Hygieniker und Mikrobiologe Markus Egert und seine Kollegen von der Hochschule Furtwangen untersucht. Sie entnahmen aus 13 Haushaltswaschmaschine Proben von Bullaugendichtung, Einspülkammer und Pumpensumpfbehälter und untersuchten diese mikrobiologisch. Ebenfalls unter die Lupe kamen Wäschefasern von Testwäschen mit den jeweiligen Waschmaschinen. Einspülkammer am beliebtesten Die Forscher identifizierten 229 verschiedene Arten von Bakterien in den Proben. 30 bis 60% davon stuften sie als potenziell gesundheitsschädlich ein. An jeder Probenentnahmestelle fanden sich typische Vertreter: Die höchste Bakterienvielfalt zeigte sich in der Einspülkammer. Überraschenderweise waren die Bakterienfunde dort besonders vielfältig, wenn häufiger mit Temperaturen über 60°C gewaschen wurde. Womöglich führt die von der heißen Waschtrommel abstrahlende Wärme in der Einspülkammer zu einem Klima, das das Wachstum von Keimen besonders begünstigt, vermutet Egert. Stinkbakterium am Bullauge Hautbakterien ließen sich dagegen vor allem auf den Wäschefasern nachweisen.Das das den typischen muffigen Wäschegeruch auslösende Bakterium Moraxella osloensis saß in 9 von 13 Waschmaschinen an der Bullaugendichtung. Für eine gute Wäschehygiene und zum Vermeiden von muffigem Wäsche- und Maschinengeruch empfiehlt sich deshalb

  • etwa alle ein bis zwei Monate die Dichtung des Bullauges, die Einspülkammer und das Flusensieb zu reinigen. Dazu entweder warmes Wasser oder bei Bedarf – z. B. wenn es müffelt - auch einen speziellen Waschmaschinenreiniger verwenden
  • die Waschmaschine zum Trocknen offen zu lassen (Bullauge und Einspülkammer)
  • häufiger bei 60°C und heißer zu waschen
  • nach längerer Standzeit die Waschmaschine vor erneuter Benutzung zunächst bei 90°C und evtl. unter Zugabe eines Hygienespülmittels leer laufen zu lassen.
Quelle: Microorganisms

Dr. med. Sonja Kempinski

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